Die meisten Offerten werden nicht abgelehnt. Sie werden vergessen.
Eine Offerte geht raus, der Kunde will überlegen, und danach passiert nichts mehr. Nicht weil kein Interesse da wäre, sondern weil auf beiden Seiten der Alltag dazwischenkommt.
Ein freundliches Nachfassen nach sieben Tagen ist die billigste Verkaufsmassnahme, die es gibt – und die am zuverlässigsten unterlassen wird.
So läuft es
Was nach der Offerte passiert
Offerte verschickt
Der Status in bexio setzt die Uhr in Gang.
Nach sieben Tagen
Freundliche Nachfrage, ob Fragen offen sind. Kurz, ohne Verkaufsdruck.
Nach vierzehn Tagen
Zweite und letzte automatische Nachfrage. Danach kommt es auf einen Menschen an.
Bei Reaktion
Die Kette hält an und legt den Vorgang der zuständigen Person vor.
Ohne Reaktion
Der Vorgang wird als kalt markiert – mit Datum, damit die Statistik stimmt.
Zwei Nachfassmails sind die Grenze. Was danach kommt, ist Belästigung und schadet mehr, als es bringt.
Nebenbei
Kontaktpflege, die niemand macht
Heute von Hand
Heute
- Adressen veralten still
- Derselbe Kunde existiert dreimal, leicht anders geschrieben
- Ansprechpartner wechseln, ohne dass es jemand nachträgt
- Wer wie oft gekauft hat, weiss nur, wer lange dabei ist
Ab dann automatisch
Ab dann
- Adressänderungen aus Mailsignaturen werden vorgeschlagen
- Doppelte Kontakte fallen auf, bevor sie entstehen
- Neue Ansprechpartner werden erkannt und zugeordnet
- Eine Liste zeigt, wer seit zwölf Monaten nichts mehr bestellt hat
Vorgeschlagen, nicht geändert: Adressdaten sind zu heikel für stille Automatik.
Die Grenze
Was ein Mensch weiterhin macht
- Das Verkaufsgespräch selbst
- Jede Nachfassmail, die persönlich wirken soll
- Das Zusammenlegen doppelter Kontakte
- Die Entscheidung, wen man nicht mehr anschreibt
Wie viele Offerten liegen bei Ihnen ohne Antwort?
Die Zahl steht in bexio. Wir schauen sie im Gespräch gemeinsam an.