Spiel · 5 Minuten · ohne Anmeldung

Vierundzwanzig Mails. Sie haben zehn Minuten.

Sie gegen den Automaten: Drei Mails sortieren Sie von Hand, die Uhr läuft mit. Den Rest übernimmt er – und Sie sehen beide Zeiten nebeneinander.

Unter der Motorhaube

Sechs Schritte, mehr ist es nicht

Was oben in Millisekunden abläuft, sieht ausgeschrieben so aus. Genau diese Kette bauen wir auch in echten Betrieben – nur dass die Aktionen dann wirklich etwas auslösen.

Auslöser

Eine neue Mail trifft im Sammelpostfach ein. In der Praxis hängt hier ein IMAP-Abruf oder ein Webhook.

0 ms

Vorprüfung

Kennen wir den Absender? Kommt die Mail aus dem eigenen Haus? Ist es Werbung? Die billigsten Entscheidungen zuerst.

unter 1 ms

Merkmale lesen

Wörter, Wendungen, Beträge, Daten, Rechnungsnummern, Tonfall. Anrede und Grussformel fliegen vorher raus – «Freundliche Grüsse» ist Höflichkeit, kein Signal.

1–3 ms

Regelwerk

Jede Absicht sammelt Punkte. Die höchste gewinnt, wenn sie die Schwelle überschreitet und weit genug vor der zweiten liegt. Sonst wird vorgelegt.

unter 1 ms

Aktion

Antwort aus der Vorlage, Eintrag im System, Eskalation. Was hier passiert, hängt vom eingestellten Reifegrad ab.

in echt: 1–2 s

Protokoll

Jeder Schritt wird festgehalten. Wenn in drei Monaten jemand fragt, warum eine Mail so behandelt wurde, gibt es eine Antwort.

immer

In der Demo kostet ein Durchlauf null Rappen, weil alles im Browser rechnet. In einem echten Betrieb kostet der Betrieb dieser Kette einige Franken im Monat – der Grossteil davon für das Postfach selbst.

Ehrlich bleiben

Was der Automat nicht entscheidet

In der Demo legt er drei von vierundzwanzig Mails vor. Das ist kein Versagen, das ist die Einstellung. Diese Fälle gehören zu einem Menschen:

  • Das Schreiben der Anwältin mit Fristansetzung
  • Die Verfügung der Gemeinde
  • Die Mail, die zu wenig hergibt, um sicher zu sein
  • Alles, wo zwei Absichten zu dicht beieinanderliegen

Und in echt?

Was davon in Ihrem Betrieb landen würde

Die Demo ist vereinfacht: Sie hat keinen echten Posteingang, keine Anhänge zum Auslesen und kein System, in das sie wirklich schreibt. Der Kern ist aber derselbe.

Bei einer echten Anlage kommen dazu:

  • Anbindung an Ihr Postfach – Microsoft 365, Google Workspace oder klassisches IMAP
  • Auslesen von PDF-Anhängen, damit aus der Lieferantenrechnung ein Buchungsvorschlag wird
  • Schreiben nach bexio oder in Ihr bestehendes System
  • Ein Protokoll, in das Sie und Ihre Leute jederzeit hineinschauen können
  • Die Regeln als Datei, die Sie behalten – auch wenn Sie nicht mehr mit uns arbeiten