Automation ist kein Produkt. Es ist eine Reihe kleiner Entscheidungen.
Niemand automatisiert «den Betrieb». Man automatisiert einen Handgriff, der hundertmal im Monat gleich abläuft – und dann den nächsten.
Diese zehn Bereiche decken ab, was in Schweizer Betrieben tatsächlich anfällt. Nicht alles davon lohnt sich bei Ihnen. Meistens sind es zwei oder drei.
Die zehn Bereiche
Wo Zeit liegen bleibt
Von der Anfrage bis zur Rechnung
Offerte, Auftrag, Lieferung, Rechnung – ohne Abtippen dazwischen.
Wie man auswählt
Vier Fragen, und Sie wissen, ob sich etwas lohnt
Diese Fragen stellen wir in jedem Erstgespräch. Sie können sie auch allein durchgehen.
Wie oft kommt das vor?
Unter zehnmal im Monat lohnt sich fast nie eine Automation. Ab fünfzig Mal fast immer.
Läuft es jedes Mal gleich ab?
Je weniger Ausnahmen, desto einfacher. Aber Ausnahmen sind kein Ausschlusskriterium – man legt sie vor.
Was kostet ein Fehler?
Eine falsch einsortierte Newsletter-Mail kostet nichts. Eine falsch verbuchte Zahlung schon. Danach richtet sich der Reifegrad.
Ärgert es jemanden?
Die beste Automation nimmt jemandem eine Arbeit ab, die er ohnehin hasst. Dann wird sie auch benutzt.
Wie wir vorgehen
Nichts geht sofort selbständig live
Mitlaufen
Der Automat protokolliert zwei Wochen lang, was er getan hätte. Sie vergleichen mit dem, was tatsächlich geschah.
Vorschlagen
Entwürfe statt Aktionen. Ihre Leute korrigieren – und jede Korrektur macht die Regeln besser.
Mit Freigabe
Er handelt, aber ein Klick muss sein. Für alles, was nach aussen geht.
Selbständig
Nur für die Fälle, bei denen die Regeln sich bewiesen haben.
Kein Betrieb springt auf Stufe vier. Jede Stufe funktioniert für sich – Sie können nach jeder aufhören.
Welche zwei oder drei sind es bei Ihnen?
Das findet man im Gespräch schneller heraus als in einem Konzept. Dreissig Minuten reichen für eine erste ehrliche Einschätzung.