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Zwischen Anfrage und Geldeingang liegen zwölf Handgriffe. Elf davon sind Tipparbeit.

Die Anfrage kommt per Mail. Die Positionen werden abgetippt. Die Offerte geht raus. Wird sie angenommen, entsteht daraus ein Auftrag – wieder von Hand. Später die Rechnung, dieselben Zahlen zum dritten Mal.

Jeder dieser Schritte ist eine Gelegenheit für einen Zahlendreher. Und jeder kostet Zeit, die niemand verrechnet.

Was sich ändert

Derselbe Auftrag, zweimal

Heute von Hand

Heute

  • Anfrage lesen, Positionen im Kopf sortieren, Offerte von Grund auf tippen
  • Kalkuliert wird am Abend, weil tagsüber der Betrieb läuft
  • Nachfassen passiert, wenn jemand daran denkt
  • Aus der Zusage wird von Hand ein Auftrag
  • Die Rechnung entsteht aus derselben Vorlage, nochmals abgetippt

Zwei bis drei Stunden pro Auftrag, die niemand auf der Rechnung sieht.

Ab dann automatisch

Ab dann

  • Aus der Anfrage entsteht ein Offert-Entwurf mit den erkannten Positionen
  • Sie prüfen, korrigieren, geben frei – die Kalkulation bleibt bei Ihnen
  • Nachfassen läuft automatisch nach sieben und nach vierzehn Tagen
  • Bei Zusage entsteht der Auftrag ohne weiteres Zutun
  • Die Rechnung zieht ihre Zahlen aus dem Auftrag, nicht aus dem Gedächtnis

Entschieden wird weiterhin im Betrieb. Nur nicht mehr um elf Uhr nachts.

So ist es gebaut

Der Weg eines Auftrags

Anfrage

Aus dem Postfach, dem Formular oder dem Telefon.

Aufnehmen

Kunde, Objekt, Umfang und Termin werden erkannt und zugeordnet.

Offerte vorbereiten

Entwurf mit Positionen aus Ihrem Katalog und Ihren Erfahrungswerten.

Freigabe

Sie prüfen und schicken. Die Kalkulation ist und bleibt Ihre Entscheidung.

Nachfassen

Automatisch, freundlich, zweimal. Danach kommt es auf Ihre Wiedervorlage.

Auftrag und Rechnung

Aus der Zusage entsteht der Auftrag, aus dem Auftrag die Rechnung.

Die Grenze

Was ein Mensch weiterhin entscheidet

Der Preis. Immer. Ein Automat, der selbständig Preise verschickt, ist keine Automation, sondern ein Risiko.

  • Jede Kalkulation und jeder Rabatt
  • Sonderkonditionen und Kulanz
  • Ob ein Auftrag überhaupt angenommen wird
  • Alles, wo der Kunde etwas anderes meint, als er schreibt

Was angebunden wird

Meist reicht, was Sie schon haben

Auftragswesen

  • bexio
  • Branchenlösungen
  • Excel-Kalkulationen

Eingang

  • Postfach
  • Webformulare
  • Telefonnotizen

Ausgang

  • PDF-Offerten
  • E-Mail-Versand
  • Wiedervorlage

Wie ein Ergebnis aussieht

Ein erfundenes, realistisches Beispiel

Schreinerei, 18 Mitarbeitende

Beispiel

Ausgangslage

Anfragen kommen als PDF, Mail oder Telefonnotiz. Der Chef kalkuliert am Abend, weil nur er die Preise im Kopf hat. Zwei von drei Offerten gehen zu spät raus.

Was wir machen

Eine Woche lang alle Anfragen mitgeschrieben und geschaut, welche Positionen tatsächlich wiederkehren. Daraus eine Vorlage, die aus der Anfrage die Positionen zieht und mit den eigenen Erfahrungswerten vorkalkuliert.

Was es bringt

Die erste Fassung einer Offerte entsteht in Minuten statt am Feierabend. Entschieden wird weiterhin im Betrieb – nur nicht mehr um elf Uhr nachts.

Erfundenes Beispiel zur Veranschaulichung, kein Kundenfall. Zahlen sind Grössenordnungen, keine Zusagen.

Wie viele Offerten schreiben Sie im Monat?

Ab etwa zwanzig lohnt sich das Gespräch. Darunter meistens auch – dann geht es eher ums Nachfassen als ums Schreiben.