Nicht verrechnete Stunden sind die teuerste Form von Papierkram.
Der Rapport wird auf der Baustelle notiert, am Abend im Auto vervollständigt, am Monatsende abgetippt. Was dazwischen verloren geht, wird nie verrechnet – und niemand merkt, wie viel es ist.
Das ist kein Disziplinproblem. Es ist ein Problem des Weges, den ein Rapport zurücklegen muss.
Was sich ändert
Derselbe Einsatz, zweimal
Heute von Hand
Heute
- Stunden auf einem Zettel oder in einer Notiz-App
- Material aus dem Gedächtnis ergänzt
- Am Monatsende sammelt jemand die Zettel ein
- Abtippen ins Auftragswesen, mit Rückfragen
- Verrechnet wird, was noch lesbar war
Ab dann automatisch
Ab dann
- Erfassung auf dem Handy, während der Einsatz noch läuft
- Auftrag und Kunde sind vorgegeben, nicht abzuschreiben
- Material wird aus einer Liste gewählt statt geschrieben
- Der Rapport steht am selben Abend in bexio
- Die Verrechnung folgt der Realität, nicht dem Gedächtnis
Der Gewinn liegt selten in der eingesparten Zeit. Er liegt in den Stunden, die vorher untergingen.
So ist es gebaut
Von der Baustelle in die Rechnung
Einsatz beginnt
Der Monteur wählt den Auftrag – aus seiner Liste, nicht aus dem Kopf.
Erfassen
Stunden, Material und Fahrzeit auf dem Handy, während der Einsatz läuft.
Prüfen
Passt der Aufwand zur Offerte? Fehlt etwas Übliches? Auffälliges wird markiert.
Nach bexio
Rapport am selben Abend im Auftrag, mit Zuordnung zu Kunde und Projekt.
Verrechnen
Die Rechnung zieht ihre Zahlen aus den Rapporten, nicht aus der Erinnerung.
Die Grenze
Was ein Mensch weiterhin entscheidet
- Ob eine Stunde verrechnet wird oder nicht – Kulanz ist eine Entscheidung
- Die Zuordnung bei Einsätzen, die mehrere Aufträge betreffen
- Rapporte, die tagelang nachgetragen werden
- Alles, was nach Überstundenregelung riecht: Das gehört zur Personalführung, nicht in eine Automation
Wissen Sie, wie viele Stunden nicht auf der Rechnung landen?
Die meisten Betriebe schätzen zu tief. Die Zahl herauszufinden ist der erste Schritt – und der kostet nichts.