Das Büro macht bei Ihnen jemand nebenbei. Deshalb lohnt es sich am meisten.
In den meisten Handwerksbetrieben gibt es kein Büro, sondern Büroarbeit – verteilt auf den Chef, die Sachbearbeiterin und den Feierabend.
Das heisst: Jede Stunde, die dort wegfällt, ist eine Stunde, die vorher niemand hatte. Und die Abläufe sind zum Glück berechenbar.
Die Demo auf dieser Seite spielt in genau so einem Betrieb.
Was typischerweise anfällt
Fünf Stellen, die wir hier immer wieder sehen
Der Notfall am Sonntag
Wasserschaden um 22 Uhr. Die Mail wird am Montag um 8:15 Uhr gelesen. Ein Automat erreicht den Pikettdienst in einer Minute.
Die Offerte am Abend
Kalkuliert wird nach Feierabend, weil tagsüber der Betrieb läuft. Der Entwurf kann vorher entstehen.
Die vier Telefonate für einen Termin
Verschieben, bestätigen, erinnern – und trotzdem ist niemand zu Hause.
Wie ein Ergebnis aussieht
Zwei erfundene, realistische Beispiele
Sanitär und Heizung, 14 Mitarbeitende
Beispiel
30 bis 40 Mails am Tag im Sammelpostfach. Die Sachbearbeiterin sortiert jeden Morgen eine Stunde. Notfälle vom Wochenende werden am Montag entdeckt.
Zwei Wochen mitlaufen lassen und protokollieren. Danach Regeln gebaut, die abbilden, was ohnehin geschah – plus einen eigenen Weg für Notfälle mit SMS an den Pikettdienst.
Die Sortierstunde entfällt, drei bis fünf Fälle am Tag bleiben zur Entscheidung. Notfälle erreichen den Pikettdienst sofort, auch nachts.
Erfundenes Beispiel zur Veranschaulichung, kein Kundenfall. Zahlen sind Grössenordnungen, keine Zusagen.
Elektrobetrieb, 22 Mitarbeitende
Beispiel
Rapporte kommen auf Zetteln und in einer Notiz-App. Am Monatsende tippt jemand drei Tage lang ab, mit vielen Rückfragen bei den Monteuren.
Erfassung auf dem Handy eingerichtet, mit vorgegebenen Aufträgen und einer Materialliste statt eines Freitextfelds. Anbindung an das Auftragswesen.
Die drei Tage Abtipparbeit fallen weg. Auffälliger war etwas anderes: Es wurden spürbar mehr Stunden verrechnet als vorher – dieselbe Arbeit, nur vollständig erfasst.
Erfundenes Beispiel zur Veranschaulichung, kein Kundenfall. Zahlen sind Grössenordnungen, keine Zusagen.
Wo geht bei Ihnen am meisten Zeit verloren?
Dreissig Minuten am Telefon reichen für eine erste ehrliche Einschätzung. Wenn wir nichts sehen, sagen wir das auch.